Die Federal Trade Commission (FTC) hat Leitlinien aufgestellt, die Influencer in sozialen Medien bei der Offenlegung ihrer Beziehungen zu Marken beachten müssen. Sie sollen Transparenz sicherstellen und Verbraucher vor irreführenden Empfehlungen schützen. Creator müssen jede finanzielle, berufliche, persönliche oder familiäre Beziehung zu einer Marke offenlegen, wozu auch kostenlose oder vergünstigte Produkte und andere Vorteile zählen.

Platzierung und Klarheit der Offenlegung

Laut FTC sollten Offenlegungen dort stehen, wo sie schwer zu übersehen sind, und die Empfehlung selbst begleiten. Das bedeutet: Wer Offenlegungen nur auf einer „Über mich“-Seite oder im Profil oder am Ende von Beiträgen oder Videos platziert, riskiert, dass sie übersehen werden. Creator sollten Offenlegungen nahtlos in ihre Inhalte integrieren.

Klare und deutlich erkennbare Offenlegungen sind unerlässlich, um das Vertrauen in der Creator Economy zu erhalten.

Zulässige Begriffe für die Offenlegung

Die FTC nennt konkrete Formulierungen, die Creator für Offenlegungen verwenden können. Einfache Sätze wie „Danke an [Marke] für das kostenlose Produkt“ reichen oft aus. Zulässige Begriffe sind „advertisement“, „ad“ und „sponsored“. Vage Abkürzungen wie „sp“, „spon“ oder „collab“ sowie alleinstehende Begriffe wie „thanks“ oder „ambassador“ sollten dagegen vermieden werden, damit die Aussage klar bleibt.

Plattform-Tools und zusätzliche Offenlegungen

Die FTC rät Creatorn außerdem, sich nicht allein auf die integrierten Offenlegungs-Tools einer Plattform zu verlassen. Diese Tools können hilfreich sein, genügen aber womöglich nicht für sich allein. Creator sollten sie zusammen mit eigenen, klaren Offenlegungen nutzen, um die Transparenz zu erhöhen und die FTC-Leitlinien einzuhalten.